'!!Rootkit!! „Malware erkannt“-Popup-Betrug
Bei unserer Untersuchung verdächtiger Websites und damit verbundener Werbung sind wir auf eine Betrugsseite gestoßen, die mit irreführenden Popup-Meldungen fälschlicherweise behauptet, das Windows-Betriebssystem des Benutzers sei infiziert. Diese Arten von Websites werden in der Regel mit böswilliger Absicht erstellt, um an persönliche Informationen zu gelangen, Gelder zu erbitten oder potenziell schädliche Software zu bewerben.
Eines der betrügerischen Pop-ups, die auf dieser Website angezeigt werden, behauptet, dass der Windows-Schlüssel auf dem Computer des Benutzers nicht autorisiert ist, und deutet darauf hin, dass das System durch eine Rootkit-Malware kompromittiert wurde, was zur Kompromittierung verschiedener Daten, einschließlich Finanzdaten, E-Mail-Anmeldungen usw., geführt hat. Social-Media-Informationen, Fotos und Dokumente.
Die Warnung besteht auf sofortigen Maßnahmen, um den Diebstahl von Passwörtern, finanziellen Anmeldeinformationen, persönlichen Dateien und Medien zu verhindern. Der Benutzer wird dringend aufgefordert, sich dringend an die Microsoft-Helpline zu wenden, um Hilfe von deren Technikern zu erhalten, die behaupten, die Malware per Telefonsupport aus der Ferne entfernen zu können. Natürlich hat der Betrug nichts mit der echten Microsoft Corporation zu tun.
In einer anderen betrügerischen Nachricht wird behauptet, dass der Zugriff des Benutzers auf seinen PC aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde, und weist ihn an, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen, +1-833-784-7223, die der Microsoft Helpline zugeordnet ist.
Diese Art von Betrug wird als Betrug beim technischen Support bezeichnet. Dabei geben sich Betrüger als legitime Vertreter oder Unternehmen des technischen Supports aus, um ahnungslose Personen zu täuschen. Bei diesen Betrügereien handelt es sich häufig um unerwünschte Telefonanrufe, irreführende Popup-Nachrichten oder irreführende Websites.
Betrüger wenden häufig Angsttaktiken an, indem sie behaupten, der Computer des Opfers sei mit Malware infiziert oder es lägen kritische Probleme vor. Ihr Ziel besteht darin, Opfer dazu zu verleiten, persönliche Daten preiszugeben, Fernzugriff auf ihre Geräte zu gewähren oder Zahlungen für unnötige Dienste oder Software zu leisten.
Zwei bemerkenswerte Beispiele für Betrügereien, mit denen Benutzer zur Installation von Remoteverwaltungstools verleitet werden sollen, sind die Betrugsmaschen UltraViewer und TeamViewer. Durch den Fernzugriff auf Computer können Betrüger verschiedene böswillige Aktivitäten ausführen und möglicherweise vertrauliche persönliche Informationen wie Anmeldeinformationen, Finanzdaten oder persönliche Dateien kompromittieren.
Was sind Betrügereien beim technischen Support und wie können Sie sie erkennen?
Betrügereien beim technischen Support sind betrügerische Machenschaften, bei denen sich Betrüger als legitime Vertreter des technischen Supports oder als Unternehmen ausgeben, um ahnungslose Personen zu täuschen. Bei diesen Betrügereien handelt es sich typischerweise um unerwünschte Telefonanrufe, gefälschte Popup-Nachrichten oder irreführende Websites. Die Betrüger nutzen verschiedene Taktiken, um Opfer dazu zu verleiten, persönliche Daten preiszugeben, Fernzugriff auf ihre Geräte zu gewähren oder Zahlungen für unnötige Dienste oder Software zu leisten.
Hier sind einige Möglichkeiten, Betrug beim technischen Support zu erkennen:
Unaufgeforderter Kontakt: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie einen unerwarteten Anruf, eine E-Mail oder eine Popup-Nachricht erhalten, die angeblich von einem Vertreter des technischen Supports oder einem Unternehmen stammt. Seriöse technische Supportdienste nehmen in der Regel keinen Kontakt ohne vorherige Mitteilung des Benutzers auf.
Druck und Dringlichkeit: Betrüger erzeugen oft ein Gefühl der Dringlichkeit und setzen Taktiken mit hohem Druck ein, um die Opfer dazu zu bringen, schnell und ohne nachzudenken zu handeln. Sie behaupten möglicherweise, dass Ihr Computer infiziert ist oder dass kritische Probleme vorliegen, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Seriöse Anbieter von technischem Support wenden solche aggressiven Taktiken nicht an.
Antrag auf Fernzugriff: Wenn jemand, der behauptet, vom technischen Support zu arbeiten, um Fernzugriff auf Ihren Computer bittet, seien Sie vorsichtig. Sie werden möglicherweise aufgefordert, Remoteverwaltungstools zu installieren, mit denen sie die Kontrolle über Ihr Gerät erhalten können. Seriöse technische Support-Teams nutzen den Fernzugriff nur mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung und geben in der Regel detaillierte Anweisungen.
Zahlungsaufforderungen: Betrüger können eine Zahlung für ihre vermeintlichen technischen Supportdienste oder Software verlangen. Sie könnten behaupten, dass Ihr System teure Reparaturen erfordert oder dass Sie spezielle Software kaufen müssen, um die Probleme zu beheben. Seriöse Anbieter von technischem Support erläutern die Gebühren klar und ihre Dienste sind oft durch Garantien oder Abonnements abgedeckt.
Schlechte Grammatik und Kommunikation: Achten Sie auf die Sprache, die in Telefonanrufen, E-Mails oder Popup-Nachrichten verwendet wird. Betrüger haben oft schlechte Grammatik- und Rechtschreibfehler oder verwenden allgemeine Begrüßungen. Seriöse Vertreter des technischen Supports kommunizieren in der Regel professionell und klar.
Nachahmung bekannter Marken: Betrüger geben sich möglicherweise als seriöse Unternehmen wie Microsoft, Apple oder Anbieter von Antivirensoftware aus, um Vertrauen zu gewinnen. Seien Sie vorsichtig und überprüfen Sie unabhängig die Kontaktinformationen des Unternehmens, das sie angeblich vertreten.
Verdächtige Websites oder Popup-Meldungen: Seien Sie skeptisch, wenn Sie auf eine Website oder eine Popup-Meldung stoßen, die behauptet, Ihr Computer sei infiziert, oder Sie auffordert, die Nummer des technischen Supports anzurufen. Berechtigte Warnungen und Nachrichten von vertrauenswürdigen Quellen enthalten in der Regel klare Anweisungen und Kontaktdaten.





