Auf der Website Antivirusarmorhub.xyz wimmelt es von irreführenden Popups
Computerbenutzer haben ein alarmierendes Problem gemeldet, bei dem plötzliche Popups zu einer Site namens Antivirus Armor Hub (antivirusarmorhub.xyz) in Google Chrome und anderen Chromium-basierten Browsern auftreten. Diese Popups geben fälschlicherweise eine Verbindung zu Norton Antivirus vor, einem vertrauenswürdigen Sicherheitsanbieter, was Zweifel an ihrer Legitimität weckt. Die aggressive Art dieser Weiterleitungen deutet auf die Beteiligung von Schadsoftware hin.
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Die Ursache des Problems: Browser-Hijacker-Malware
Die Weiterleitungen zu Antivirus Armor Hub werden wahrscheinlich durch Browser-Hijacker-Malware ausgelöst. Diese Malware hängt sich an den Browser an und bewirbt die zweifelhafte Website. Versuche, die Website manuell zu besuchen, führen zu einer Datenschutzwarnung von Chrome und einem anschließenden 404-Fehler, was darauf hinweist, dass die Website nicht nur unrechtmäßig, sondern auch schlecht gepflegt ist.
Persistenz moderner Browser-Hijacker
Moderne Browser-Hijacker infizieren Systeme auf mehreren Ebenen, um ihre Persistenz zu gewährleisten und die Entfernung zu erschweren. Sie werden häufig von anderer Schadsoftware begleitet, sodass die Antivirus Armor Hub-Popups möglicherweise nur ein Symptom einer umfassenderen Infektion sind. Um alle Spuren des Hijackers und der damit verbundenen Malware zu entfernen, sind gründliche Reinigungsschritte erforderlich.
Entfernen von „Von Ihrer Organisation verwalteten“ Richtlinien
Browser-Hijacker führen häufig unbefugte Richtlinien von Drittanbietern in Chrome und andere Chromium-Browser ein. Diese Richtlinien „sperren“ die unerwünschten Einstellungsänderungen. Wenn Sie unten im Chrome-Menü oder oben auf der Seite „Erweiterungsmanager“ die Meldung „Von Ihrer Organisation verwaltet“ sehen, unterliegt Ihr Browser wahrscheinlich einer solchen Richtlinie. So entfernen Sie sie:
- Identifizieren und Entfernen betrügerischer Richtlinien:
- Greifen Sie auf die Richtlinienverwaltungsseite zu, indem Sie chrome://policy/ in die Adressleiste eingeben.
- Achten Sie auf verdächtige Richtlinien, die Sie nicht kennen oder nicht selbst festgelegt haben.
- Entfernen oder deaktivieren Sie diese Richtlinien.
- Browsereinstellungen zurücksetzen:
- Gehen Sie zu Chrome-Einstellungen > Erweitert > Zurücksetzen und bereinigen > Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte wiederherstellen.
- Bestätigen Sie das Zurücksetzen, um alle unerwünschten Änderungen zu entfernen, die der Hijacker vorgenommen hat.
- Verwenden Sie vertrauenswürdige Anti-Malware-Tools:
- Führen Sie einen umfassenden Scan mit einem bewährten Anti-Malware-Programm durch, um alle verbleibenden Schadprogramme auf Ihrem System zu identifizieren und zu entfernen.
- Aktualisieren und sichern Sie Ihren Browser:
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Browser über die aktuellsten Sicherheitspatches verfügt.
- Erwägen Sie die Verwendung von Browsererweiterungen, die die Sicherheit und den Datenschutz verbessern.





