Berüchtigter IntelBroker-Hacker behauptet, durch Datendiebstahl Mitarbeiter- und Produktinformationen von AMD
IntelBroker, eine bekannte Persönlichkeit in Cybercrime-Kreisen und Moderator in Breach-Foren, hat behauptet, dass bei Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) im Juni 2024 ein Datenleck aufgetreten sei, obwohl AMD diesen Vorfall noch nicht bestätigt hat. AMD, ein bedeutendes amerikanisches Halbleiterunternehmen, das 1969 gegründet wurde, ist auf die Entwicklung von Prozessoren und verwandten Technologien für verschiedene Märkte spezialisiert.
Laut Angaben von IntelBroker in den Breach-Foren wurden durch den Einbruch eine beträchtliche Menge vertraulicher Informationen in mehreren Kategorien kompromittiert. Dazu gehören angeblich ROMs, Firmware, Quellcode, Eigenschaftsdateien, Mitarbeiterdatenbanken, Kundendatenbanken, Finanzdaten, Pläne für zukünftige Produkte und technische Spezifikationen. Besonders besorgniserregend ist die Offenlegung detaillierter Mitarbeiterdatensätze, darunter Benutzer-IDs, Berufsfunktionen, E-Mail-Adressen, Beschäftigungsstatus, Namen und geschäftliche Telefonnummern.
IntelBroker bietet diese Daten angeblich ausschließlich im Tausch gegen die Kryptowährung Monero (XMR) zum Verkauf an und nutzt dabei einen Mittelsmann für die Transaktionen. Der Hacker hat in der Cybersicherheits-Community eine berüchtigte Vergangenheit und hat bereits zuvor Unternehmen wie Europol, Tech in Asia und Großunternehmen wie Home Depot und Facebook Marketplace ins Visier genommen. IntelBroker wurde insbesondere auch mit mutmaßlichen Sicherheitsverletzungen bei Finanzinstituten wie HSBC und Barclays Bank sowie Vorfällen bei Unternehmen wie T-Mobile in Verbindung gebracht.
Obwohl AMD den Verstoß noch nicht öffentlich zugegeben hat, sind die möglichen Folgen erheblich. Unbefugter Zugriff auf vertrauliche Produktdetails und Mitarbeiterinformationen könnte zu Identitätsdiebstahl, Industriespionage und finanziellen Schäden führen. Dies unterstreicht, wie wichtig es für Unternehmen ist, robuste Cybersicherheitsmaßnahmen aufrechtzuerhalten und die sich entwickelnden Cyberbedrohungen aufmerksam zu überwachen.
Während die Community und die Interessenvertreter der Cybersicherheit auf weitere Bestätigungen und Einzelheiten von AMD warten, ist der Vorfall eine eindringliche Erinnerung daran, dass es weiterhin eine Herausforderung ist, sensible Daten vor ausgeklügelten Cyberangriffen zu schützen.





