Bei beispiellosem Datendiebstahl sind Milliarden von Datensätzen durchgesickert, wodurch möglicherweise die Sozialversicherungsnummern aller Amerikaner offengelegt werden
In einem beispiellosen Ereignis könnte ein massiver Datendiebstahl die Sozialversicherungsnummern (SSNs) von Millionen Amerikanern oder möglicherweise sogar aller Amerikaner kompromittiert haben. Dieser Datendiebstahl folgte der Behauptung einer Hackergruppe, sie habe fast 3 Milliarden Datensätze von einem großen Datenbroker gestohlen, wobei ein erheblicher Teil dieser Informationen nun online aufgetaucht sei.
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Das Ausmaß des Verstoßes
Berichten zufolge umfassen die durchgesickerten Daten etwa 2,7 Milliarden Datensätze mit persönlichen Informationen wie Namen, Sozialversicherungsnummern und mehreren Adressen von Personen in den Vereinigten Staaten. Die kompromittierten Daten stammen vermutlich von National Public Data, einem Unternehmen, das sich auf das Sammeln und Verkaufen von persönlichen Profilen auf der Grundlage öffentlich verfügbarer Informationen spezialisiert hat. Dieser Verstoß hat eine Sammelklage gegen das Unternehmen ausgelöst.
Die Hacker, die als USDoD-Gruppe identifiziert wurden, wollten zunächst die gesamte 4 TB große Datenbank, die angeblich Datensätze aus den USA, Großbritannien und Kanada enthielt, für 3,5 Millionen Dollar verkaufen. Seitdem sind verschiedene Teile der Daten durchgesickert, was in dieser jüngsten umfangreichen Veröffentlichung gipfelte.
Details zum Leck
Der jüngste Datendump besteht aus zwei riesigen Textdateien mit einer Gesamtgröße von 277 GB, die mehrere Datensätze für viele Personen auf Grundlage ihrer bekannten Adressen enthalten. Obwohl es schwierig ist zu bestätigen, ob der Datendiebstahl die gesamte US-Bevölkerung betrifft, haben einige Personen die Richtigkeit der Informationen zu sich selbst und ihren Familien überprüft. Es gibt jedoch Unstimmigkeiten, wie z. B. Sozialversicherungsnummern, die falschen Personen zugeordnet werden, was darauf hindeutet, dass die Daten möglicherweise aus einem älteren Backup stammen.
Schützen Sie sich vor potenziellen Risiken
Angesichts der Schwere des Verstoßes ist es wichtig, proaktive Schritte zum Schutz Ihrer persönlichen Daten zu ergreifen:
- Vorsicht vor Betrug : Seien Sie wachsam gegenüber Phishing-Versuchen und anderen Betrugsversuchen, die diesen Verstoß ausnutzen könnten, um Zugriff auf Ihre persönlichen Konten zu erhalten.
- Überwachen Sie Ihre Kreditauskünfte : Überprüfen Sie Ihre Kreditauskünfte regelmäßig auf Anzeichen verdächtiger Aktivitäten. Wenn Sie Anomalien feststellen, melden Sie diese den Kreditauskunfteien – Experian, Equifax und TransUnion – und ziehen Sie eine Kreditsperre in Erwägung.
- Erwägen Sie einen Schutz vor Identitätsdiebstahl : Obwohl viele Dienste zum Schutz vor Identitätsdiebstahl kostenpflichtig sind, können sie Ihnen dabei helfen, Ihre persönlichen Daten zu überwachen und potenzielle Risiken zu mindern.
- Verbessern Sie Ihre Sicherheit : Implementieren Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Ihre Konten, vorzugsweise mithilfe einer Authentifizierungs-App statt einer SMS. Die Verwendung eines Passwort-Managers kann auch dazu beitragen, dass Sie für jedes Ihrer Konten eindeutige, sichere Passwörter verwenden.
Da dieser Verstoß potenziell Millionen von Menschen betrifft, können Sie Ihre persönlichen und finanziellen Daten schützen, indem Sie auf dem Laufenden bleiben und diese Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.





