Bc20 Adware
Bei der Analyse der Anwendung Bc20 haben wir festgestellt, dass sie Teil der Adware-Familie Pirrit ist. Nach der Installation zeigt Bc20 aufdringliche Werbung an und sammelt möglicherweise unbemerkt verschiedene Arten von Benutzerdaten. Betroffene Personen sollten Bc20 daher von ihren Computern entfernen und in Zukunft keine ähnlichen Apps mehr installieren.
Während Bc20 auf Geräten aktiv ist, können Benutzer auf störende Banner, Coupons, Popup-Werbung und andere Formen von Werbung stoßen, die Website-Inhalte verdecken können. Die Präsenz von Bc20 kann auch die Geräteleistung beeinträchtigen und Benutzer durch seine Werbung nicht vertrauenswürdigen Websites aussetzen.
Diese Anzeigen können Benutzer auf gefälschte technische Support-Websites führen, auf denen Betrüger versuchen, Fernzugriff auf Computer zu erhalten, gefälschte oder unnötige Produkte/Dienste zu verkaufen oder Malware zu verbreiten.
Darüber hinaus können Bc20-Anzeigen Benutzer auf Phishing-Websites umleiten, auf denen persönliche Informationen wie Kreditkartendaten, Anmeldeinformationen und Sozialversicherungsnummern abgefragt und für böswillige Zwecke missbraucht werden können.
Darüber hinaus können Bc20-Anzeigen betrügerische Lotterien, Werbegeschenke, Investitionsmöglichkeiten usw. bewerben, was möglicherweise zu finanziellen Verlusten, Identitätsdiebstahl und anderen Sicherheitsproblemen führen kann. Die Interaktion mit diesen Anzeigen kann unerwünschte Downloads oder Installationen auslösen, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Interaktion mit Anzeigen von Apps wie Bc20 zu vermeiden.
Darüber hinaus kann Bc20 zahlreiche Daten von kompromittierten Geräten sammeln, darunter den Browserverlauf, Suchanfragen, besuchte Websites, IP-Adressen, Geolokalisierungsdaten und potenziell vertrauliche Informationen wie Passwörter und Kreditkarteninformationen.
Wie wird Adware normalerweise online verbreitet?
Adware wird normalerweise online über verschiedene Methoden verbreitet, die darauf abzielen, ein breites Publikum zu erreichen und Geräte zu infiltrieren. Dies sind die häufigsten Verbreitungsmethoden von Adware:
Mitgelieferte Software: Adware wird häufig mit kostenloser Software oder aus dem Internet heruntergeladenen Anwendungen mitgeliefert. Benutzer können Adware versehentlich zusammen mit legitimen Programmen installieren, wenn sie den Installationsvorgang nicht sorgfältig prüfen und zusätzliche Angebote ablehnen.
Gefälschte Software-Updates: Betrüger verwenden gefälschte Benachrichtigungen oder Popups zu Software-Updates, um Benutzer zum Herunterladen und Installieren von Adware zu verleiten, die als wichtige Updates für ihre Betriebssysteme, Browser oder andere Software getarnt ist.
Malvertising: Beim Malvertising werden bösartige Anzeigen auf legitimen Websites platziert. Wenn Benutzer auf diese Anzeigen klicken, werden sie möglicherweise auf Websites umgeleitet, die automatisch Adware auf ihre Geräte herunterladen.
Phishing-E-Mails und Spam-Kampagnen: Adware kann durch Phishing-E-Mails oder Spam-Kampagnen mit schädlichen Anhängen oder Links verbreitet werden. Das Klicken auf diese Links oder das Herunterladen von Anhängen kann zur Installation von Adware führen.
Nicht vertrauenswürdige Websites und File-Sharing-Netzwerke: Der Besuch nicht vertrauenswürdiger Websites oder das Herunterladen von Dateien aus Peer-to-Peer-File-Sharing-Netzwerken (P2P) kann Benutzer Adware aussetzen. Einige Websites enthalten irreführende Download-Schaltflächen oder Links, die zur Installation von Adware führen.
Freeware- und Shareware-Plattformen: Adware kann als Freeware oder Shareware getarnt sein und auf Plattformen von Drittanbietern zum Download angeboten werden. Benutzer können Adware unwissentlich zusammen mit der gewünschten Software installieren.
Browsererweiterungen und Symbolleisten: Adware tritt häufig in Form von Browsererweiterungen oder Symbolleisten auf, die angeblich das Surferlebnis verbessern. Benutzer installieren diese Erweiterungen möglicherweise absichtlich, ohne zu wissen, dass es sich um Adware handelt.
Raubkopien und Cracks: Das Herunterladen und Verwenden von Raubkopien oder gecrackten Programmen kann Benutzer Adware aussetzen. Böswillige Akteure können Adware in diese nicht autorisierten Softwareversionen einschleusen.





